Londons Comeback-Marke: Warum Marques Almeida zu LFW zurückkehrte

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Marques und Almeida lernten sich während ihres Studiums an der Modeschule Citex in Portugal kennen und zogen 2009 gemeinsam nach London. Sie studierten am Central Saint Martins und brachten ihre Marke 2011 offiziell auf den Markt und traten zwei Saisons lang unter Lulu Kennedys gemeinnütziger Fashion East auf. Ihr Debüt bei LFW erfolgte unter dem Newgen-Banner mit ihrer SS14-Kollektion und kurz darauf gewannen sie 2015 den prestigeträchtigen LVMH-Preis.

Sie wurden vom portugiesischen Moderat finanziert und zeigten zwei Saisons lang in Paris, für SS19 und Resort 2019, bevor sie für weitere drei Saisons nach London zurückkehrten. Und im März 2020 besuchte das Paar seine Fabriken in Porto, als die Grenzen wegen der Pandemie geschlossen wurden – seitdem haben sie sechs Mal in Porto gezeigt.

Erkundung und Neujustierung

Der Plan war immer, irgendwann nach London zurückzukehren, wo sie immer noch ein Team haben, das aus der Ferne arbeitet – aber sie warteten auf den richtigen Zeitpunkt. Die dazwischenliegenden Jahre boten Gelegenheit zur Erkundung und Neuausrichtung. „Wir haben darüber nachgedacht, wie diese Neuauflage von Marques Almeida aussehen würde – wir haben überhaupt keine Pause gemacht, wir haben auch während Covid nie aufgehört, Kollektionen zu zeigen“, sagt Marques, der die kreative Leitung leitet. „Aber wir hatten eindeutig das Gefühl, dass es für uns an der Zeit ist, herauszufinden, wie die neue Bühne aussehen wird und was es bedeutet, eine unabhängige Marke zu sein, die über zehn Jahre alt ist.“

Das Ergebnis? Für AW24 beschäftigt sich die Marke mit den Themen Alter und Nostalgie und zeigt eine Kollektion ihrer charakteristischen Grunge-Jeansstücke neben schweren Satinhemden im Renaissance-Stil mit bestickter Spitze. „Wir haben mit diesen eleganten historischen Referenzen herumgespielt“, sagt Marques. „Wir haben uns schon so lange mit dem Look der Jugendkultur der 90er Jahre auseinandergesetzt, aber trotz all der schädlichen Stereotypen, die wir (durch unser Casting) zu durchbrechen versucht haben, tendierten wir immer noch zu einem jüngeren Look.“ Jetzt überdenken sie, wie „alt“ wirklich aussieht.

Die Marke ist dafür bekannt, ihre Community zu casten.

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