Offenheit, Vielfalt und eine „gewisse Rauheit“: Das Revival der Berlin Fashion Week


„Es hat etwas sehr Berlinerisches, Werte zu überdenken, sich darüber zu informieren, was in der Welt vor sich geht, und sich darüber zu äußern“, fügt Rosa Marga Dahl, Mitbegründerin und Kreativdirektorin von SF1OG, hinzu.

Das Thema ist angesichts des politischen Umfelds in Deutschland eine relevante Aussage: Es gibt wachsende Spaltungen zwischen Ost und West; es gibt wachsende Unterstützung (und Proteste gegen) die rechtspopulistische Partei Alternative für Deutschland (AFD); und das Land verpasste nur knapp den Eintritt in sein zweites Rezessionsjahr.

„Wir erleben einen besorgniserregenden Wandel hin zu rechten Politiken und Parteien in Deutschland, ganz Europa und der Welt“, sagte Michael Biel, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie und Betriebe, beim Eröffnungsdinner des BFW gehobenes Steakhaus Grill Royal. „Deshalb ist es mir wichtig, heute Abend eines ganz klar zu sagen: Das werden wir in Berlin nicht dulden. Wir wenden uns klar gegen jede Form von Diskriminierung, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Faschismus in Berlin-Manier.“

Michael Biel, Staatssekretär des Departements für Wirtschaft, Energie und Betriebe, beim Eröffnungsessen.

In aufstrebende Talente investieren

Die Modebranche der deutschen Stadt besteht nach Angaben der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe aus rund 5.000 Unternehmen und beschäftigt 26.000 Menschen. Die Berliner Kreativ- und Modeszene sei ein „großer und wachsender Wirtschaftsfaktor“, sagt Biel Vogue-Geschäft. „Die Berlin Fashion Week ist unser Fenster zur Welt, um unsere Labels und neue Trends vorzustellen, aber im weiteren Sinne auch, um eine Stadt zu präsentieren, die Innovation, Offenheit, Freiheit und Vielfalt ausstrahlt. Unsere Designer und Labels sind mutig, manchmal subversiv, immer innovativ und legen vor allem großen Wert auf Nachhaltigkeit.“

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