Was ist Scandi-Stil heute?


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Als vor fünf Jahren die Copenhagen Fashion Week (CPHFW) an Fahrt gewann und Marken wie Saks Potts, Cecilie Bahnsen und Ganni in den Mainstream einstiegen, gab es eine feste Vorstellung von skandinavischer Mode mit leuchtenden Farben, Gingham-Karomustern, schweren Mustern und Puffärmeln Ärmel. Heutzutage ist die skandinavische Mode schwerer zu fassen.

Ein Grund dafür ist, dass CPHFW sich weiterentwickelt. Für Herbst/Winter 2024 haben viele der prägenden Marken der Stadt ihre Shows reduziert oder waren überhaupt nicht vertreten: Cecilie Bahnsen wird im Februar zum sechsten Mal in Paris ausstellen, die Hauptmarke Ganni trat zurück und Labels wie Saks Potts und Stine Goya präsentierten sich Sammlungen in zurückhaltenden Ausstellungen in ihren Büroräumen.

„Früher gab es in Kopenhagen eine echte Linie in Bezug auf die Kollektionen, aber seitdem der Zeitplan eine größere Tiefe erreicht hat (mit einer Vielzahl neuer Namen und etablierter Marken), ist es schwieriger, eine Ästhetik zu definieren“, sagt Emily Chan, Nachhaltigkeitsredakteurin bei britisch Mode und Mentor im CPHFW New Talent Programm.

In Ermangelung dieser ästhetisch prägenden Labels konnten neue Talente für AW24 ins Rampenlicht rücken, da sich auch internationale Luxusunternehmen in den Streetstyle einschlichen. Vogue-Geschäft fragte eine Reihe von CPHFW-Insidern, was der skandinavische Stil heute für sie bedeutet, ob er immer noch als homogener Look definierbar ist und wo der persönliche Stil hineinpasst.

Cecilie Thorsmark, CEO, Copenhagen Fashion Week

Foto: Christian Vierig/Getty Images

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