Blumarine und Tod’s: Eine Geschichte zweier Debüts

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Am Freitagmorgen gab Matteo Tamburini in Mailand sein Debüt für Tod’s – die Show fand zu einem entscheidenden Zeitpunkt für die Muttergesellschaft statt. Bald darauf enthüllte Tamburinis Vorgänger Walter Chiapponi seine kreative Vision für Blumarine. Zwei kritische Debüts nacheinander: Wie kamen sie an?

Tod’s: Ein sicherer Übergang

Zunächst zeigte Matteo Tamburini in einem stillgelegten Straßenbahnschuppen seine erste Kollektion für Tod’s. Stillgelegte Straßenbahnen mit dem Logo von Tod’s waren wie zum Gruß an der Seite aufgereiht. Dies war jedoch das einzige auffällige Branding; Die Kollektion selbst war eine Lektion in stillem Luxus. Tamburini ging auf Nummer sicher und griff auf die Klassiker der Marke zurück – Schneidermode, Trenchcoats und natürlich jede Menge Leder. Die Palette war eine bekannte aus Neutraltönen – Ecru, Kamel, Braun, Grau, Schwarz – mit roten Spritzern, wie zum Beispiel dem Gommino-Loafer aus rotem Leder mit Fransen. Es gab eine Mischung aus Texturen, von Wolltwill bis hin zu Leder, Kaschmir und Seide, und setzte damit den von Tamburinis Vorgänger Chiapponi verfolgten Aufstieg fort.

Es ist vielleicht nicht verwunderlich, dass Tamburini, der von Bottega Veneta kam, den Hausregeln von Tod’s große Aufmerksamkeit schenkte. Anfang dieses Monats wurde bekannt gegeben, dass das von LVMH unterstützte Private-Equity-Unternehmen L Catterton einen Anteil von 36 Prozent an der Tod’s Group erwerben wird, zu der die Marken Tod’s, Hogan, Roger Vivier und Fay gehören. Der Konzern wird infolge der Transaktion von der italienischen Börse dekotiert.

Der Umsatz der Tod’s-Gruppe erreichte im Jahr 2023 1,12 Milliarden Euro, ein Plus von 11,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, hat aber noch keine kritische Größe erreicht – die Unterstützung von L Catterton könnte das ändern. Jetzt ist nicht die Zeit, das Umsatzwachstum durch eine mutige neue kreative Ausrichtung eines Hauses mit italienischen Wurzeln zu stören Savoir-faire und Verfeinerung.

Walter Chiapponis Debüt für Blumarine (links) und Matteo Tamburinis für Tod’s (rechts).

Foto: Isodore Montag/GoRunway.com

Blumarines romantischer Dreh- und Angelpunkt

Unmittelbar nach der Tod’s-Show stürmten Redakteure und Einkäufer durch die Stadt, um Walter Chiapponis Debütshow für Blumarine zu sehen. Wie von Brancheninsidern vorhergesagt, entwarf der Designer eine neue Vision für Blumarine, die weit entfernt ist von der Y2K-Ästhetik des ehemaligen Kreativdirektors Nicola Brognano, der das Haus von 2020 bis 2023 mit rasanten Shows voller Schmetterlingsmotive neu belebte.

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