„Hier sehen wir ihre Leidenschaft“: Beim Halbfinale des LVMH-Preises 2024 mit Delphine Arnault

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Zu den Experten gehörte auch die Schauspielerin Jennifer Lawrence, die im Rahmen der Abschlusszeremonie im Sommer in der Fondation Louis Vuitton den diesjährigen Hauptpreis in Höhe von 400.000 Euro sowie den Karl-Lagerfeld-Preis in Höhe von 200.000 Euro überreichen wird. In diesem Jahr gibt es außerdem eine neue Auszeichnung, den Savoir-Faire-Preis, der 200.000 Euro und ein einjähriges Mentoring-Programm an einen Designer vergibt, der außergewöhnliche Handwerkskunst, technisches Fachwissen oder Nachhaltigkeitspraktiken an den Tag legt.

Die erste Überlegung für die Experten, die entscheiden, wer in die Endphase kommt, ist immer die Stärke der Kollektionen, die jeder Kandidat auf seiner Schiene zeigt, plus ein Modell oder eine Schaufensterpuppe. Aus diesem Grund wird derzeit viel über den „Kleiderbügel-Appeal“ der Kollektionen geredet; Aber es spielen auch andere Faktoren eine Rolle. Auf die Frage, wie wichtig Persönlichkeit und Präsentationsfähigkeiten sind, antwortet Arnault: „Extrem. Sie müssen Ihre Marke mehr denn je kommunizieren, denn damit (sie zeigt auf ihr Telefon) können Sie Wunder bewirken.“ Was die Experten bei der Betrachtung der Kollektionen angeht, sagt sie: „Wir berücksichtigen die Einzigartigkeit des Produkts und ob dieses Produkt ein Publikum finden kann.“

Die letzte Phase wird von einer Jury unter der Leitung von Arnault und seinem LVMH-Kollegen Jean-Paul Claverie sowie Gruppendesignern wie Nicolas Ghesquière, Stella McCartney, Jonathan Anderson, Nigo und Maria Grazia Chiuri (unter anderen) beurteilt. In diesem Jahr stößt ein neuer Name in ihre Reihen: Pharrell Williams, Kreativdirektor von Louis Vuitton Men.

„Ich bin oft sehr beeindruckt, wenn ich die endgültigen Kandidaten am Tag der Bewertung sehe. Ich denke immer, dass es ein wenig beängstigend sein muss, vor so vielen großartigen Designern in der Jury zu stehen. Aber die Finalisten wirken so stark, selbstbewusst und leidenschaftlich“, sagt Arnault.

Das Halbfinale ist ein Weg zu diesem Moment, den nur acht der 20 jungen Marken hier beschreiten dürfen. Arnault fügt jedoch hinzu: „Heute und morgen hierher zu kommen und fast jeden in der Branche zu treffen, ist eine einzigartige Gelegenheit, auch wenn man es nicht ins Finale schafft.“

Es ist immer möglich, sich ein zweites Mal zu bewerben, so wie es auch zwei der diesjährigen Halbfinalisten (Duran Lantink und Niccolò Pasqualetti) getan haben – ebenso wie Jacquemus. Nachfolgend sind die diesjährigen Halbfinalisten-Marken in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt.

Agbobly von Jacques Agbobly (Togo)

Jacques Agbobly präsentiert seine Marke Agbobly mit seinem Modell beim zweitägigen Halbfinale des LVMH-Preises in Paris.

Foto: Flo Kohl

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